„Klangfarben“ aus der Kroppacher Schweiz begleitet Howard Carpendale
Westerwälder singen „Ti amo“ mit „Howie“
Auftritt Chor „Klangfarben“ aus der Kroppacher Schweiz begleitet Howard Carpendale bei dessen Konzert in Köln
Der Chor „Klangfarben“ steht vor seinem bislang größten Auftritt: Am morgigen Mittwoch werden die Sänger aus der Kroppacher Schweiz mit dem bekannten Schlagersänger Howard Carpendale in der Lanxess-Arena in Köln vor mehreren Tausend Fans auf der Bühne stehen. Als Backgroundchor werden die Westerwälder „Howie“ dann bei „Ti amo“, einem seiner berühmtesten Hits, begleiten.
Vereinsvorsitzende Dorothee Hoffmann kann es immer noch nicht richtig glauben. „Mitte November habe ich zufällig eine Ausschreibung bei Facebook gesehen. Dort wurde eigentlich ein Begleitchor für den Auftritt von Howard Carpendale in Koblenz gesucht. Ich habe eine kurze Bewerbung mit dem Hinweis auf einige Videos von uns bei Youtube fertiggemacht und
weggeschickt. Im Advents- und Weihnachtstrubel hatte ich die Aktion dann aber schon fast wieder vergessen“, berichtet Hoffmann. Umso überraschter war sie dann, als sie Mitte Januar plötzlich eine E-Mail erhielt mit der Nachricht, „dass wir für das Konzert in Köln ausgewählt wurden. Da ist mir ja fast die Kinnlade runtergefallen“, erinnert sich die Vorsitzende.
Schnell informierte sie die anderen 21 Chormitglieder, von denen aber nur 12 in Köln auf der Bühne mitsingen dürfen. „Wir haben dann jeden wählen lassen, wen er bei diesem Auftritt für unverzichtbar hält. Die Sänger mit den meisten Stimmen sind jetzt dabei, für alle anderen gibt's Freikarten für das Konzert“, sagt Dorothee Hoffmann, die als Vorsitzende und Initiatorin der Aktion gesetzt war. Da der Verein das Lied „Ti amo“ bisher nicht in seinem Repertoire hatte, wurden sofort die entsprechenden Noten und der Text verschickt, Dirigentin Birgit Keil erstellte Probe-CDs, die ebenfalls schnellstmöglich an die Sänger verteilt wurden.
Morgen Nachmittag startet nun in Giesenhausen der Bus mit den „Klangfarben“ in Richtung Köln. „Um 16.30 Uhr müssen wir in der Lanxess-Arena sein, um 17 Uhr beginnt die erste und einzige gemeinsame Probe mit Howard Carpendale“, kündigt Hoffmann an, die selbst Fan des aus Südafrika stammenden Schlagerstars ist. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, gegen 21 Uhr steht der große Auftritt der Westerwälder mit dem Liebeslied „Ti amo“ auf dem Programm.
„Wir sind ganz schön aufgeregt. Seite an Seite mit Howard Carpendale und dann noch auf einer so großen Bühne vor so vielen Menschen singen zu können, erlebt man nicht alle Tage“, betont die Vorsitzende der „Klangfarben“.
CHORiander Höhr-Grenzhausen - 4. Chorprojekttag mit Gänsehaut-Feeling
Bei „I see fire“ hab ich eine richtige Gänsehaut bekommen, so eine Zuhörerin, die am vergangen Samstagabend die Ergebnisse des 4. Chorprojektes von CHORiander in der Halle des Karnevalsvereines Grau/Blau gehört hat.
Aus dem Chorprojekttag mit Eintags-Sängerinnen und Sängern und dem ortsansässigen Chor CHORiander wird langsam eine feststehende Größe. Über 40 Teilnehmer waren diesmal gekommen. Chorleiter Jürgen Böhme aus Neuwied, verstärkt durch „Rhythmics“, ein Teil des 7 köpfigen Frauenensembles aus Koblenz, welches unter der Leitung von Mohani Poulet einzelne Stimmen mitprobte, hatte 4 Stücke aus der aktuellen Popmusik mitgebracht.
„Wake me up“ von Avicii, Your lips are moving von Meghan Trainor , „I see fire“, fast schon eine Mini-Pop“oper“, ein Stück des erfolgreichen britischen Sänger Ed Sheeren und die Rocknummer „Love runs out“ von One Republic.
Dank neuer portabler technischer Methoden und dank der Unterstützung der Frauenstimmen der „Rhythmics“ konnten die Stücke sehr schnell und eingängig für die Chorsänger umgesetzt werden. Das beflügelte die Sänger/ innen sehr. Wie in jedem Jahr gab es zur intensiveren Vorbereitung im Vorfeld auch eine Übe-CD. So waren die Sängerinnen und Sänger schon bestens vorbereitet.
Dieses Mal konnten wir die Veranstaltungshalle des Karnevalsvereins Grau/Blau nutzen, die mit ihrer hervorragenden Akustik einen sehr guten Rahmen bot.
Aufgrund von sehr vielen äußerst positiven Rückmeldungen setzen wir das Chor-Projekt in Höhr-Grenzhausen im nächsten Jahr im November fort und freuen uns wieder über alle, die, wie wir Spaß am Singen haben. Der genaue Termin und die Uhrzeit werden per Flyer und Presse bekanntgegeben.
Pressekontakt CHORiander: Simone Ziegler M.A., Tel. 02624- 94 70 78
3. Chorprojekttag mit CHORiander
3. Chorprojekttag mit CHORiander mit über 50 Teilnehmern
Einen ganzen Tag lang intensiv proben und dann gleich aufführen.
So sieht ein Projekttag von CHORiander in Höhr-Grenzhausen aus.
Beim dritten Mal war der Teilnehmerzuspruch enorm: Fast 50 Sängerinnen und Sänger waren gekommen und das diesjährige Chorprojekt ein voller Erfolg! Zusammen mit Chorleiter Jürgen Böhme und 14 CHORiandersängerinnen/ern wurde von 10 Uhr morgens bis 18 Uhr abends
geprobt. Dabei sind vier wunderbare Chorstücke entstanden: Change the World, von Eric Clapton, Arrangement Mac Huff, Happy von Pharrel Williams, Cup Song, Pitch Perfect, Some Nights, von Fun. Zu den letzten drei stammten die Arrangements von Jürgen Böhme und wurden im NOVO Musikverlag gedruckt. Bereits um 19 Uhr standen alle auf der Bühne, um die Ergebnisse mit Werkstatt-Charakter dem rund 50-köpfigen Publikum zu präsentieren. Dass es so gut geklappt hat, lag größtenteils daran, dass sich erfahrene Sängerinnen/ er angemeldet hatten und mit einer zuvor versendeten Übe-CD fleißig geübt hatten.
Das schöne Kultur-Kasino in Höhr-Grenzhauen, eigentlich „Epizentrum“ moderner Studiokeramik, bot nicht nur rein akustisch einen angenehmen Rahmen. Das nächste Chorprojekt mit Eintagssängerinnen/ ern ist schon fest eingeplant:
Es wird wieder im November 2015 in Höhr-Grenzhausen stattfinden. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.
Jubiläumskonzert in Hillscheid - Chöre singen für krebskranke Kinder
Gastgeberensemble auch der Kirchenchor „Cäcilia“ aus Rennerod, der Sängerchor „Frohsinn“ aus Obertiefenbach, der Kirchenchor „Cäcilia“ Hundsangen, der gemischte Chor „Edelweiß“ aus Hillscheid, der Projektchor „Cantus Virilis“ und der Limburger Kammerchor mit.Das Konzert eröffnete Organist Frank Hilgert mit der Improvisation „Jubilate Deo“. „Frank ist ein begnadeter Orgelspieler,“ lobte Chorleiter Günter Pörtner, „seine Improvisationen sind legendär.“ Dann ging es mit den Gastgebern weiter, die mit „Singa Yesu Singa“ des zeitgenössischen Komponisten Lorenz Maierhofer den gesanglichen Part des Nachmittags einläuteten. Es folgten die Sänger des Kirchenchors „Cäcilia“ aus Hundsangen unter Leitung von Dr. Georg Hilfrich, mit musikalischer Untermalung trugen sie das Gotteslob „Agnus Dei“ von Charles Gounod vor. Besonders interessant war das Zusammenspiel der Orgel mit Markus Krämer an der Trompete, der das zweite Lied des Tripletts begleitete. Viel Applaus erhielten die Sänger vor allem für ihre Interpretation des Popliedes „You raise me up“, komponiert vom Norweger Rolf Løvland, das sich inzwischen zu einer festen Größe der Gospelmusik etabliert hat.Einen großen Sinn für stimmiges Ambiente und musikalisches Feingefühl bewies auch der Limburger Kammerchor unter Leitung von Frank Hilgert. Die Liedauswahl des Ensembles entpuppte sich als eine ausgewogene Mischung aus moderner Kirchenmusik und Renaissancestücken. So gehörten die Werke des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi ebenso zum Repertoire der Kammersänger wie der mehrstimmige Kanon „Elijah Rock“. Besonders beeindruckten die Domsänger mit der Interpretation ihrer Ouvertüre „Ubi Caritas et amor“, geschrieben von Ola Gjeilo. Der Projektchor „Cantus virilis“ legte den musikalischen Schwerpunkt auf die Stücke des Österreichers Franz Schubert. Mit „Abendrot“, „Abendfrieden“ und „Heilig“ leisteten sie die einzigen deutschsprachigen Beiträge.Vor und nach dem Konzert sammelten die Gastgeber großzügige Spenden zur finanziellen Unterstützung der „Unnauer Patenschaft“. Die ehrenamtliche Gruppe wurde 1986 in Verbindung mit der „Essener Elterninitiative“ gegründet und setzt sich inzwischen seit 29 Jahren für krebskranke Kinder ein. Innerhalb des Projektes entstanden auch die beiden umgebauten Ferienhäuser in Kundert am Rande der „Kroppacher Schweiz“. Die beiden Fachwerkbauten bieten Betroffenen die Möglichkeit zu einem kurzen Urlaub im Westerwald, bei dem sie ihre Sorgen einmal weitestgehend vergessen sollen. Die „Unnauer Patenschaft“ arbeitet eng mit Medizinern und Menschen des öffentlichen Lebens zusammen, um die Genesung dieser Kinder zu fördern und den Ausbau von stationären Einrichtungen zu unterstützen.Das Benefizkonzert klang mit der Kantate „Sancta Maria“ aus, wobei das Schlussstück von allen Chören gemeinsam interpretiert wurde. Jubilar Günter Pörtner bedankte sich und ermutigte zu großzügigen Spenden. Dieser Bitte kamen die begeisterten Zuhörer am Konzertende nur zu gerne nach.Festkonzert des MGV Edelweiß Hillscheid würdigt 120. Geburtstag in besonderer Weise
Jubiläum MGV Edelweiß zelebriert besonderes Fest – Kinderchor gestaltet Feierlichkeiten mit
In Hillscheid blühte am Sonntagnachmittag in der katholischen Pfarrkirche St. Josef ein Edelweiß auf. Es war keine Alpenblume, es war der MGV Edelweiß, der in diesem Jahr 120 Jahre alt wird. Als Höhepunkt im Festjahr beging das musikbegeisterte Dorf mit einem Jubiläumskonzert den runden Geburtstag des Vorzeigevereins, zu dem mittlerweile neben der traditionsreichen Männerriege auch der Kinderchor Bunte Töne und ein gemischter Chor zählen.
Pfarrer Johannes Moosmann übermittelte den Geburtstagskindern seine Glückwünsche, verbunden mit dem Dank, dass der Chor auch die Liturgie musikalisch stets begleitet habe. „Musik ist etwas, was guttut“, sagte der Geistliche, und er hatte damit das Wohltuende der Konzertmatinee bereits zu Beginn auf den Punkt gebracht. Die musikalischen Fäden der Gesamtleitung hielt Chordirektor Günter Pörtner in den Händen, der ein Programm zusammengestellt hatte, das dem festlichen Anlass gerecht wurde.
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