MC Liederkranz Berod sind am und Senioren des Altenheimes „Hildegard von Bingen" Wallmerod
Liederkranz Berod überrascht Senioren mit Abendständchen
Eine willkommene Abwechslung in ihrem Tagesablauf erlebten die Seniorinnen und Senioren des Altenheimes „Hildegard von Bingen“ in der vergangenen Woche.
Im Anschluss an eine Gesamt-Chorprobe, die - Corona bedingt - in der kath. Kirche in Wallmerod stattfand, kredenzten die Beroder Sänger den Bewohnern des dortigen Seniorenwohnheims ein chormusikalisches „Betthupferl“. Auf der Wiese vor dem Eingangsbereich positionierten sich die rund 35 Sänger im vorge
schriebenen Mindestabstand. Unter der Leitung von Mario Siry präsentierte der Chor dann vorwiegend traditionelle vierstimmige Volkslieder und Chorsätze. Aber auch zeitgenössische Kompositionen im Stil der Comedian Harmonists („Veronika, der Lenz ist da“) oder „Wie kann es sein“ von den „Wise Guys“ fehlten im gut dreiviertelstündigen Abendkonzert nicht. Mit dankbarem Applaus honorierten Senioren und Betreuer die einzelnen Liedvorträge. „Ihr solltet ruhig öfter zu uns kommen“, merkte eine rüstige Seniorin abschließend an. Diesem Wunsch will der Chor im nächsten Jahr gerne nachkommen.
MC Frohe Stunde Weroth - Gemeinsam für Andreas
MC Frohe Stunde Weroth
Unser Sänger Andreas Kronimus ist schon seit längerem an einer seltenen Form der Leukämie erkrankt und ist seitdem auch schon in ärztlicher Behandlung. Aktuell haben sich die Werte aber verschlechtert, sodass eine Stammzellentherapie angedacht ist.
Seitens der DKMS ist daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen worden, “Gemeinsam für Andreas”.
202006 - MC Liederkranz Berod wieder im Probenmodus – Auftakt mit SWR
Nach der durch Corona bedingten Zwangspause hat der Männerchor aus Berod inzwischen seine Probentätigkeit wieder aufgenommen.
Nachdem die Landesregierung dem vom Chorverband vorgelegten Sicherheits- und Hygienekonzept in allen wesentlichen Punkten zugestimmt hat, dürfen ab 10. Juni 2020 alle Chöre – wenn auch mit Einschränkungen – wieder proben.
Dies nahm der SWR zum Anlass, um einen Beitrag für die Landesschau zu produzieren, der unter dem Titel „Chöre dürfen wieder proben“ am 12.Juni gesendet wurde. Als Protagonist hatte sich SWR den Männerchor Berod ausgesucht, der exemplarisch aufzeigte, wie die vorgegebenen Regeln im Rahmen einer „Draußen-Chorprobe“ praktisch umgesetzt werden. Im Vorfeld markiert markierte das Beroder Vorbereitungsteam auf dem Hof des Beroder Bürgerhauses im Abstand von 3 Metern die Plätze für die Sänger, baute eine Handdesinfektionsstation auf und verteilte an die Sänger Informationsblätter zum Sicherheitskonzept.
Nach einer Begrüßung durch Chorleiter Mario Siry ging es für die erste Probegruppe – wegen der Größe des Chores wurden zwei Gruppen gebildet - auch gleich mit diversen Einsingübungen in die Praxis, um die Sänger wieder mit ihrem körpereigenen „Instrument“ vertraut zu machen. Danach probte er an je zwei bekannten Chorwerken, unter ungewohnten Rahmenbedingungen: unter ständiger Beobachtung des Kameramanns und Tonmeisters und unter Beachtung des 3-Meter-Sicherheitsabstandes, der das Entstehen eines Chorklanges erschwerte, weil man den Nebenmann kaum hörte. Nach gut eineinhalb Stunden hatte das SWR-Team dann genügend Film- und Tonmaterial (inklusive einiger kurzer Interviews) im Kasten, um davon den gut 3 Minuten langen, interessanten Beitrag zu produzieren und zu senden.
Aktuell probt der Beroder Chor wieder wöchentlich. Bei schönem Wetter draußen auf dem Vorplatz, ansonsten im großen Saal des Bürgerhauses, das die Gemeinde dem Verein kostenlos für die Nutzung überlässt. Mit jeder Einzelstimme übt Mario Siry 30 Minuten lang, danach erfolgt jeweils eine viertelstündige Pause, die bei der Innenprobe zur Durchlüftung des Raumes genutzt wird. So sieht es die Hygieneordnung vor, die von den Beroder Sängern strikt eingehalten wird.
Die Mehrzahl der Sänger begrüßt die Probenaufnahme unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen „Es ist schön, dass wir wieder gemeinsam singen, auch wenn natürlich die Situation für uns alle ungewohnt ist. Doch die halbstündige Einzelprobe schulen Gehör und Konzentration. Außerdem freut man sich, wenn man seine Mitsänger mal wieder wöchentlich und `in echt` trifft“, lautet die einhellige Sängermeinung. Natürlich besteht bei allen die Hoffnung, dass die Infektionsraden weiter sinken und dass es zu weiteren Lockerungen kommt, z.B. Verringerung des Sicherheitsabstandes, bis irgendwann mal wieder der Normalzustand gegeben ist.
202008 - MC Cäcilia Horbach - Kirmesständchen unter Corona-Bedingungen
W
egen der ausgefallenen Kirmes haben wir trotzdem im Altenheim Horbach den Bewohnern ein Ständchen gesungen.
Abstände haben wir eingehalten und trotz des ungewöhnlichen Singgefühls den Bewohnern eine große Freude machen können.
Vielleicht ein Mutmacher für andere Chöre eventuell auch solche Auftritte zu planen.
Größter Befürworter vor Publikum zu singen war Jürgen Faßbender.
Kirchenchor Dreikirchen beim Villmarer Orgelsommer
Zur Eröffnung des „Villmarer Orgelsommer“ am 7. Juli war der Katholische Kirchenchor „Cäcilia“ Dreikirchen als mitwirkender Gastchor geladen. Hier konnte unser Chorleiter Wolfgang Tüncher wieder einmal die große musikalische Bandbreite
seiner Sängerinnen und Sänger mit Stücken aus dem eigenen Repertoire unter Beweis stellen. Im ersten Teil sangen wir das „Ave Maria Nr. 2“ von Bernhard Hemmerle und „Segne Du, Maria“ in einem neuen Satz dieses Komponisten. Besonders zu Herzen ging dem Publikum die von Michael Loos an der Orgel begleitete Ode an die israelische Hauptstadt. Yvonne Fritsch, die Solistin des Chores, besang den Traum von „Jerusalem“ mit Brillanz, der Chor unterstrich im Refrain mit viel Gefühl die Sehnsucht nach der Heiligen Stadt und dem Weltfrieden.
Die „Bläsermesse“ von Bernhard Hemmerle aus Villmar wurde im Dreikirchener Kirmesgottesdienst 2018 vom Kath. Kirchenchor „Cäcilia“ und dem Blechbläserensemble „Quartettino“ in der Pfarrkirche „St. Antonius Eremit“ uraufgeführt und anlässlich des Chorleiterjubiläums von Wolfgang Tüncher auch im Dom von Limburg zu Gehör gebracht. Das Eröffnungskonzert in Villmar war nun ein würdiger Anlass, die herrliche Messe in gleicher Besetzung, sozusagen als Heimspiel, zu präsentieren. Zum Abschluss sangen wir „Lobet den Herrn“ von Max Rädlinger, ein Stück aus der neugeistlichen musica sacra. Der anwesende Komponist Bernhard Hemmerle und die Konzertbesucher demonstrierten am Schluss des Konzertes ihre Begeisterung mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen. Unser Chor revanchierte gerne sich mit einem interessanten Satz des beliebten „Kumbaya, my Lord“.
